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Was zwischen Gedanke und Satz verloren geht

Autorenbild: Florian Stotz
Florian Stotz
vor 2 Tagen
9 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 1 Tag

Hinter jedem Satz den Du sprichst liegt ein Weg und wer diesen Weg kennt hört Menschen anders zu.


In fast jeder NLP-Ausbildung fällt irgendwann sein Name. Meistens in einem Halbsatz und meistens als Beglaubigung, etwa so: Chomsky hat gezeigt dass wir beim Sprechen tilgen, verzerren und generalisieren. Danach geht es weiter mit dem Meta-Modell und kaum jemand fragt nach. Ich habe mich irgendwann gefragt was dieser Mann eigentlich geschrieben hat, und die Antwort hat mich überrascht. Denn Noam Chomsky ist viel interessanter als der Halbsatz der über ihn kursiert, und er hat eine zweite Hälfte die in keiner Ausbildung vorkommt. Im letzten Artikel ging es um Gregory Bateson und die Frage, was zwischen Menschen geschieht. Heute geht es um einen Denker, der fast in die entgegengesetzte Richtung schaut. Bateson blickte auf den Raum zwischen den Menschen, auf Kontext, Rahmen und Kreisläufe. Chomsky blickt in den Menschen hinein, auf die Struktur die schon da ist bevor ein einziges Wort gesprochen wird. Beide zusammen ergeben ein Bild das ich für meine Arbeit nicht mehr missen möchte.


Ein Mann mit zwei Werken


Chomsky wurde 1928 in Philadelphia geboren und hat 1957 mit einem schmalen Buch namens Syntactic Structure seine ganze Wissenschaft umgestürzt. Bis dahin galt Sprache in der amerikanischen Psychologie als erlerntes Verhalten. Reiz, Reaktion und Verstärkung, so wie man einer Taube beibringt auf einen Knopf zu picken. Zwei Jahre später schrieb Chomsky eine Rezension zu B. F. Skinners Buch über sprachliches Verhalten, die als eine der folgenreichsten Buchkritiken des Jahrhunderts gilt. Sein Argument war einfach: Jedes Kind bildet täglich Sätze die es nie gehört hat und versteht Sätze die ihm nie jemand vorgesprochen hat. Kein Verstärkungsplan der Welt erklärt einen neuen Satz. Damit begann die sogenannte kognitive Wende und die Frage was im Kopf geschieht wurde wieder wissenschaftlich.


Die zweite Hälfte beginnt in den sechziger Jahren. Seitdem ist Chomsky einer der schärfsten Kritiker der amerikanischen Außenpolitik und der westlichen Medien. Er hat untersucht wie in freien Gesellschaften Zustimmung entsteht, ganz ohne Zensur. Für mich als Kommunikationstrainer ist gerade dieser zweite Teil Gold, weil er eine Frage ernst nimmt die meine Branche gern übergeht: Was richten Kommunikationstechniken im großen Maßstab an?


Ein Irrtum, der weitergegeben wird


Tilgung, Verzerrung und Generalisierung stammen nicht von Chomsky. Es sind Kategorien von Richard Bandler und John Grinder, die sie 1975 in The Structure of Magic an Chomskys frühe Grammatik angelehnt haben. Bei Chomsky sind Transformationen formale Regeln einer Grammatik und keine psychologischen Filter unseres Erlebens. Den Begriff der Tiefenstruktur, wie das NLP ihn benutzt, hat er in seinem späteren Werk selbst aufgegeben.


Das entwertet das Meta-Modell nicht. Es funktioniert als Fragetechnik ausgezeichnet. Es entwertet nur die Behauptung, es sei in einem strengen Sinn linguistisch bewiesen. Ich finde es befreiend das offen zu sagen. Das Meta-Modell wirkt, weil gute Fragen wirken und nicht weil ein berühmter Professor es beglaubigt hätte. Wer die Herkunft seiner Werkzeuge kennt, braucht keine geliehene Autorität.


Jeder Satz ist ein Endprodukt


Trotzdem steckt in Chomskys früher Arbeit eine Beobachtung, die für jeden Menschen in Gesprächen wertvoll bleibt. Zwei Sätze können an der Oberfläche völlig verschieden klingen und im Kern dasselbe beschreiben. Der Auftrag wurde storniert. Man hat den Auftrag storniert. Sie haben den Auftrag storniert. In allen drei Sätzen steckt dieselbe Konstellation aus einem Handelnden, einer Handlung und etwas Betroffenem. Nur ist der Handelnde im ersten Satz verschwunden, und zwar völlig regulär, ohne dass die Grammatik Schaden nimmt. Das ist der Punkt der für Dich zählt. Die Sprache stellt uns reguläre Verfahren bereit um Information verschwinden zu lassen. Das Passiv entfernt den Handelnden. Die Nominalisierung verwandelt einen lebendigen Prozess in ein starres Ding, so wird aus wir haben schlecht miteinander geredet einfach die Kommunikation. Ein Vergleich ohne Maßstab streicht die Frage besser als was? Und ein das geht nicht streicht die Bedingung, die es eigentlich verhindert.


Wer das Meta-Modell als Liste lernt, fragt mechanisch und nervt. Wer die Bewegung dahinter verstanden hat, braucht im Grunde nur eine einzige Frage: Wer tut hier was, wem gegenüber und unter welcher Bedingung? Wenn eines dieser vier Felder leer ist, fragst Du danach und nur danach. Probier es an einem eigenen Satz aus. Es ist gerade viel los, deshalb ist es schwierig mit Terminen. Lies ihn laut und hör ihm nach. Er ist höflich und glatt und niemand kommt darin vor. Jetzt setz die verschwundenen Teile zurück ein. Ich habe diese Woche vier Abende verplant. Der Satz bekommt Kanten. Ich möchte Dich sehen und finde bis Donnerstag keinen freien Abend. Jetzt stehen zwei Menschen und ein Wunsch darin und Du spürst es sofort in der Brust, weil dieser Satz etwas riskiert. Darin liegt die eigentliche Funktion der Tilgung. Sie schützt uns. Und deshalb ist das Zurücksetzen kein grammatischer Akt, sondern ein Akt von Mut.


Bateson und Chomsky: zwei Blickrichtungen


An dieser Stelle lohnt sich ein Blick zurück, denn hier unterscheiden sich die beiden Denker am deutlichsten. Bateson hätte bei einem gekippten Gespräch gefragt, welcher Rahmen gerade gilt und welches Muster sich zwischen den Beteiligten am Leben hält. Er nimmt Dir den Schuldigen, weil er zeigt dass Du Teil eines Kreislaufs bist. Chomsky würde fragen, was auf dem Weg vom Gedanken zum Satz verloren gegangen ist. Er nimmt Dir die Illusion, verstanden worden zu sein, weil zwischen dem was Du meinst und dem was Du sagst eine ganze Reihe von Umformungen liegt.


Bateson schaut auf den Kontext, Chomsky auf die Struktur. Bateson fragt nach dem Unterschied der einen Unterschied macht, Chomsky nach dem Weg den ein Gedanke nimmt. Der eine erklärt Missverständnisse aus der Beziehung, der andere aus dem Satz selbst. Und gerade weil sie so verschieden schauen, ergänzen sie sich. Wer nur Bateson kennt, sucht jedes Problem im System. Wer nur Chomsky kennt, sucht es im einzelnen Satz. Wer beide kennt, kann wählen.


Können ist nicht Ausführen


Chomsky unterscheidet zwischen Kompetenz und Performanz. Kompetenz ist das unbewusste Wissen um die Regeln einer Sprache. Performanz ist der tatsächliche Gebrauch, mit all seinen Versprechern, Abbrüchen und Momenten in denen einem das richtige Wort nicht einfällt. Für Chomsky war diese Trennung methodisch nötig, denn man kann die Regeln eines Systems nicht aus fehlerhaften Ausführungen ablesen.


Für mich als Trainer liegt zwischen diesen beiden ein drittes Feld, und das ist der Zustand. Du kennst das vielleicht. Du hast Dich auf ein wichtiges Gespräch vorbereitet, Deine Argumente sortiert und sogar die Reihenfolge zurechtgelegt. Dann sagt jemand in den ersten Sekunden einen Satz mit spöttischem Unterton und etwas kippt. Der Atem rutscht nach oben, der Blick wird eng und die sortierten Gedanken zerfallen. Dein Können ist in diesem Moment vollständig vorhanden. Es ist nur nicht erreichbar.


Die meisten Kommunikationstrainings arbeiten nur am Können, also an neuen Formulierungen und Techniken. Doch bei einem Zustandsproblem ist mehr Inhalt reine Zeitverschwendung. Dort helfen die Füße auf dem Boden, ein Ausatmen das länger ist als das Einatmen und ein kurzer Blick in die Weite des Raumes. Genau hier schließt sich übrigens der Kreis zu meiner Arbeit mit Trance und Ankern. Sie stellen keinen neuen Inhalt her, sondern den Zugang zu dem was längst da ist.


Endliche Mittel, unendlicher Gebrauch


Chomsky greift einen Gedanken Wilhelm von Humboldts auf, der sinngemäß sagt dass die Sprache von endlichen Mitteln einen unendlichen Gebrauch macht. Mit einer begrenzten Zahl an Wörtern und Regeln kann jeder Mensch unendlich viele neue Sätze bilden. Der Mechanismus dahinter heißt Rekursion, also die Fähigkeit eine Struktur in eine Struktur derselben Art einzubetten. Der Mann las das Buch, das die Frau empfohlen hatte, die im Zug saß, der nach Heidelberg fuhr. Man kann immer weitermachen und kein Satz ist der längste.


Darin steckt ein Menschenbild. Sprache beherrschen heißt nicht Sätze auswendig zu können, sondern ein erzeugendes System zu besitzen. Für jedes Lernen folgt daraus etwas Wichtiges. Wer Dir fertige Sätze für schwierige Gespräche gibt, gibt Dir Oberflächen die bei der ersten unerwarteten Situation brechen. Wer Dir die Regeln gibt, aus denen Du Deine eigenen Sätze baust, gibt Dir eine Werkstatt. Deshalb arbeite ich in meinen Trainings lieber mit Erzeugungsregeln als mit Formulierungen, die nur bis zum nächsten Dienstag halten.


Die Armut des Reizes


Jetzt wird es etwas grundsätzlicher, lies hier gern etwas langsamer. Kinder hören unvollständige, abgebrochene und oft fehlerhafte Sprache. Sie werden kaum systematisch korrigiert und hören nie die Menge an Beispielen, die man bräuchte um alle Regeln durch Verallgemeinerung zu erschließen. Trotzdem lernen fast alle Kinder in einem ähnlichen Zeitraum ein hochkomplexes System, und manche Fehler machen sie nie. Chomsky schloss daraus dass ein Teil der Struktur bereits zur Ausstattung des Menschen gehört. Die Umwelt liefert nicht das Material, sondern den Anlass.


Diese These ist bis heute umstritten, und die Forschung die Spracherwerb aus dem Gebrauch erklärt hat starke Gegenargumente. Doch die Grundfigur berührt mich. Milton H. Erickson ging davon aus dass alle Ressourcen für ein erfülltes Leben bereits im Menschen liegen. Chomsky liefert dafür kein Beweisstück, aber ein ernsthaftes Gleichnis aus der Wissenschaft: In ihrer bestentwickelten Fähigkeit, der Sprache, können Menschen nachweislich mehr als ihre Umwelt ihnen beigebracht hat. Ein Trainer der Fähigkeiten einbaut ist ein Lieferant. Ein Trainer der Fähigkeiten auslöst schafft Bedingungen, unter denen sich zeigt was da ist. Die zweite Rolle ist anspruchsvoller und genau die, die ich leben möchte.


Sprache dient zuerst dem Denken


Eine der unbequemsten Thesen Chomskys lautet, dass Sprache in erster Linie ein Werkzeug des Denkens ist und erst in zweiter Linie eines der Mitteilung. Wäre sie für die Verständigung gebaut, wäre sie nicht so voller Mehrdeutigkeiten. Und der weitaus größte Teil unseres Sprechens findet ohnehin im eigenen Kopf statt. Ob das stimmt, ist offen. Aber der Gedanke verändert etwas. Fast alle Kommunikationsmodelle, von Schulz von Thun bis Watzlawick, behandeln Sprache als Übertragung zwischen einem Sender und einem Empfänger.


Wer die Denkfunktion ernst nimmt, merkt etwas anderes: Wenn jemand seinen Satz präzisiert, hat er nicht nur besser gesprochen. Er hat besser gedacht. Die Unklarheit lag nicht im Ausdruck, sie lag im Gedanken, und der Ausdruck hat sie nur sichtbar gemacht. Man schreibt nicht um mitzuteilen was man weiß. Man schreibt um herauszufinden was man weiß. Ich glaube dass das der ehrlichste Grund ist, warum ich diesen Blog überhaupt schreibe.


Wie Zustimmung ohne Zwang entsteht


Jetzt kommen wir zur zweiten Hälfte. 1988 veröffentlichten Chomsky und der Ökonom Edward Herman das Buch Manufacturing Consent. Darin beschreiben sie, wie in Gesellschaften ohne Zensur trotzdem eine erstaunliche Gleichförmigkeit der veröffentlichten Meinung entsteht. Es braucht dafür keine Verschwörung, sondern nur Strukturen. Wer besitzt die Medien, wovon leben sie, auf welche Quellen sind sie angewiesen und was kostet es Kritik zu üben? Wer durch diese Filter passt, gilt als seriös und wer nicht, wird gar nicht erst gehört. Der Gedanke den ich daraus am meisten mitnehme, lautet sinngemäß so: Der klügste Weg Menschen zu lenken besteht darin, das Spektrum der akzeptablen Meinungen eng zu halten und innerhalb dieses Spektrums sehr lebhafte Debatten zuzulassen. Die Lebhaftigkeit selbst erzeugt dann das Gefühl von Freiheit. Das Modell wird in der Medienwissenschaft durchaus kritisch diskutiert, doch die Denkfigur ist ein Werkzeug von großer Schärfe.


Übertrag sie einmal auf ein Meeting. In jedem Team existiert ein Spektrum des Sagbaren, das niemand je festgelegt hat und das trotzdem alle kennen. Man darf heftig darüber streiten welches Vorgehen besser ist, aber nicht darüber ob das Projekt überhaupt sinnvoll ist. Die Heftigkeit der erlaubten Debatte verdeckt zuverlässig was nicht verhandelbar ist. Ein Satz den ich seitdem gern nach Workshops sage, lautet: Ihr habt zwei Stunden intensiv diskutiert und hier sind die drei Sätze die niemand gesagt hat. Und übertrag sie auf Deinen Feed. Der Algorithmus verbietet Dir nichts. Er zeigt Dir nur einen bestimmten Ausschnitt der Welt sehr lebhaft, so lebhaft dass Du den Rand des Ausschnitts nicht mehr bemerkst. Wie stark das unsere Vorstellungen von Liebe prägt, habe ich in meinem Artikel über Dating-Apps beschrieben.


Die Verantwortung derer, die reden können


1967, mitten im Vietnamkrieg, schrieb Chomsky einen Aufsatz über die Verantwortung der Intellektuellen. Sein Kern ist unbequem einfach. Wer Zugang zu Wissen hat, Zeit zum Denken und eine Stimme die gehört wird, trägt eine Pflicht die andere nicht tragen. Die Pflicht nämlich die Wirklichkeit so zu beschreiben wie sie ist, und zwar mit demselben Maßstab für die eigene Seite wie für die anderen.


Für meinen Beruf ist das keine Randbemerkung. Ich arbeite mit Techniken deren Wirkung bei einem Menschen nicht immer bewusst ankommt, mit Rapport, Sprachmustern und Suggestion. Das ist eine Asymmetrie und Asymmetrien erzeugen Pflichten. In der Branche hört man oft den Satz, NLP sei nur ein Werkzeug und es komme darauf an was man daraus mache. Das stimmt, aber es ist zu billig. Ehrlicher ist es den Rahmen offenzulegen und zu wissen wofür man seine Werkzeuge nicht hergibt. Vertrauen entsteht nicht durch gezeigte Macht, sondern durch gezeigte Selbstbegrenzung.


Was diese Gedanken zusammen ergeben


Nebeneinandergelegt zeigen Chomskys Gedanken eine gemeinsame Bewegung, die vom einzelnen Satz bis zur ganzen Gesellschaft reicht. Jeder Satz ist ein Endprodukt, dessen Weg man zurückverfolgen kann. Zwischen Können und Ausführen liegt der Zustand. Aus wenigen Regeln entstehen unendlich viele Möglichkeiten. Vieles was ein Mensch braucht, liegt schon in ihm und wartet auf einen Anlass. Sprechen ist zuerst Denken. Und wer das Spektrum des Sagbaren bestimmt, braucht keine Verbote.


Bateson hat mir gezeigt, dass ich Teil des Kreises bin den ich erlebe. Chomsky zeigt mir, dass ich Teil der Sätze bin die ich spreche, auch dort wo ich mich selbst aus ihnen entfernt habe. Im nächsten Artikel geht es mit Paul Watzlawick weiter, der aus Batesons Gedanken Werkzeuge für Therapie und Alltag gemacht hat.


Vom Verstehen zum Verkörpern


Nimm Dir eine Sache davon und nicht alle:


  • Setz Dich zurück in Deine Sätze. Nimm eine Nachricht die Du heute geschrieben hast und markiere jedes Passiv und jede Nominalisierung. Frag Dich bei jeder Stelle ob Du verdichtet hast oder ob Du jemanden verschwinden lassen hast, vielleicht Dich selbst.

  • Die vier Felder. Wenn Dir ein Satz vage vorkommt, frag nur nach dem leeren Feld: Wer tut was, wem gegenüber und unter welcher Bedingung?

  • Können oder Zustand? Wenn ein Gespräch schiefgegangen ist, frag Dich ehrlich in beide Richtungen ob Dir eine Fähigkeit gefehlt hat oder nur der Zugang zu ihr.

  • Die drei ungesagten Sätze. Schreib nach Deinem nächsten Meeting auf, was niemand ausgesprochen hat.

  • Deine Liste des Verzichts. Schreib als private Notiz auf, was Du mit Deinen Fähigkeiten nicht tust, auch wenn Du es könntest.


Wenn Du nur eine Sache mitnimmst, dann diese Frage. Stell sie Dir immer dann, wenn ein Satz zu glatt klingt, egal ob er von Dir kommt oder von anderen: Wer ist auf dem Weg vom Gedanken zum Satz verschwunden?


Danke für Deine Zeit und bis bald,


Dein Florian 🌈

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