Erlange die Meisterschaft über Deine Emotionen und Gefühle – Teil 17
- Florian Stotz

- 23. Sept. 2025
- 11 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 22. Aug.
Eine Artikelserie als Reise aus dem emotionalen Gefängnis.
Bevor ich mit dem letzten Artikel der Serie „Die Reise aus dem emotionalen Gefängnis" begonnen habe, habe ich über die Möglichkeiten nachgedacht, die Du mit ihrem Inhalt für Dich gewinnen kannst. Wenn Du die Inhalte wirklich eingeübt hast, liegt der Schlüssel zur eigenen Motivation in Deinen Händen. Diese Serie hat übrigens eine Lesezeit von knapp drei Stunden. Wenn Du diese Zahl mit dreißig multiplizierst, wird Dir auch mein zeitlicher Arbeitsaufwand ungefähr deutlich. Bist Du bereit für den letzten großen Sprung, in die vierte Schlüsselfähigkeit der emotionalen Wahlfreiheit? Denn heute geht es zum Abschluss um die Prävention stark unangenehmer Emotionen.
Die vierte Schlüsselfähigkeit: Prävention
Unter Prävention kannst Du auch Vorbeugung verstehen. Ob ein funktionales Attribut existiert oder nicht, spielt hier eine geringere Rolle. Vielleicht möchtest Du nie wieder Emotionen wie Demütigung, Einsamkeit, Verzweiflung, Hilflosigkeit, Angst, Hass oder Ablehnung ertragen müssen. Es gibt Mittel und Wege, die Wahrscheinlichkeit dafür deutlich zu verringern. Wäre es Dir möglich, nie wieder Emotionen wie Demütigung, Angst oder Verzweiflung zu fühlen, dann wäre der Preis dafür Deine Menschlichkeit. Diese Emotionen sind ein Bestandteil des Lebens und ein Teil des Menschseins. Du kannst aber auf angemessene Weise dafür sorgen, dass sie in bestimmten Situationen nicht mehr erneut auftreten.
Viele Menschen glauben, das Leben spiele ihnen einfach übel mit. Dabei gibt es oft bestimmte Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen, die genau dieses Übel erst erzeugen. Das gilt vor allem dann, wenn Du die Verantwortung für Deine eigenen Erfahrungen ablehnst und überzeugt bist, völlig unschuldig zu sein, während das Leben Dir mitspielt. Es kann bittere Medizin sein, auf einmal zu bemerken, dass Du maßgeblich zu einer sehr unangenehmen Emotion beigetragen hast. In dieser Emotion zu verweilen, wäre aber wenig sinnvoll. Viel passender ist es, die Aufmerksamkeit darauf zu richten, was Du beim nächsten Mal anders machen kannst. Der Wunsch, etwas zu tun, und die Fähigkeit, es tatsächlich zu tun, sind allerdings zweierlei. Erst wenn Du Dich wirklich entschließt zu handeln, wirst Du es auch leichter in Deinem Leben verwirklichen.
Indem Du konsequent Verantwortung für Deine Erfahrungen übernimmst, kannst Du Deine Fehler erkennen und sie korrigieren, um zu vermeiden, dass sehr unangenehme Emotionen erneut auftreten. Das Format dieses Artikels ist kraftvoll, weil Du die unangenehmsten Emotionen Deines Lebens nur noch ein- oder zweimal erleben musst. Durch das Format kannst Du Dein Verhalten so reorganisieren, dass diese Emotionen unter denselben Umständen nicht mehr entstehen.
Eine Möglichkeit, solche unerwünschten Emotionen einzuordnen, ist, sie als Fehler zu betrachten. Aus einem Fehler kann eine Veränderung Deines Verhaltens folgen, und die damit verbundenen Umstände lassen sich korrigieren. Wie diese Korrektur aussieht, hängt von Deiner Bewertung ab, wie Du und andere dazu beigetragen haben, dass Du diese Emotion erlebt hast. Am besten gehst Du beim folgenden Format davon aus, dass Du wenig Kontrolle darüber hast, andere Menschen zu verändern, und dass Deine eigene Veränderung der leichtere Weg ist. Wenn Dein Ergebnis darin besteht, eine bestimmte Emotion nie wieder zu erleben, sein Erfolg aber davon abhängt, dass andere sich auf eine Weise verhalten, die für sie ungewöhnlich oder untypisch ist, wirst Du es kaum erreichen.
Wenn andere Menschen nicht das Bewusstsein und den Willen haben, sich so zu verändern, wie Du es willst, werden sie es wahrscheinlich nicht tun, und schon gar nicht dann, wann Du es willst. Deshalb ist es am besten, wenn die Veränderungen, die Du vornimmst, aus Dir selbst heraus kommen.
Das Präventionsformat
Mit dem, was Du in den vorherigen Artikeln gelernt hast, bist Du nun bereit für die vierte Schlüsselfähigkeit. Du kannst das folgende Format nutzen, um das Wiederauftreten unangenehmer Emotionen zu verhindern.
Erkenne die Emotion, die Du fühlst, und stell sicher, dass es eine ist, die Du nicht wieder erleben willst.
Lass in Deinem Kopf einen Film der Ereignisse ablaufen, die zu dieser Emotion führten, und finde heraus, was Du getan hast, um sie entstehen zu lassen, falls überhaupt. Betrachte Dein Verhalten aus mindestens zwei Perspektiven, aus Deiner eigenen und aus der Sicht einer anderen Person. Du kannst auch eine dritte Perspektive einnehmen, in der Du von außen auf alle Beteiligten blickst.
Lass den inneren Film erneut ablaufen und finde nun heraus, welche äußeren Ursachen, also Umstände, das Verhalten anderer und so weiter, zu der unerwünschten Emotion beigetragen haben.
Verbinde die Erkenntnisse aus den beiden vorherigen Schritten und entwickle korrigierte Ersatzverhaltensweisen, die es unmöglich machen würden, dass Du diese Emotion in einer ähnlichen oder gleichen Situation erneut erlebst.
Stell sicher, dass Du diese Ersatzverhaltensweisen auch ausführen kannst, indem Du in Deiner Vergangenheit nach Beispielen suchst, in denen Du sie schon gezeigt hast, gleich in welcher Situation. Auch die Erinnerung daran, wie andere Menschen diese Verhaltensweisen gezeigt haben, kann Dir Sicherheit geben, sofern Du weißt, dass Du sie ebenso könntest. Findest Du weder eigene noch fremde Beispiele, kehrst Du zu Schritt vier zurück und entwickelst andere Verhaltensweisen. Liegen die nötigen Verhaltensweisen außerhalb Deiner bisherigen Erfahrung, musst Du sie erst lernen, bevor Du die Situation künftig vermeiden kannst. Frag Dich dann: Woher weiß ich, dass ich diese Ersatzverhaltensweisen ausführen kann?
Wirst Du sie auch wirklich ausführen, und ist Deine Zuversicht stark genug? Erstelle einen Film in Deinem Geist, in dem Du Dich selbst dabei siehst, wie Du die nötigen Verhaltensweisen erfolgreich zeigst. Dann spielst Du ihn erneut ab, diesmal aus der Perspektive, dass Du ihn selbst erlebst. Sieh, was Du sehen würdest, höre, was Du hören würdest, und fühle, was Du fühlen würdest. Achte darauf, dass der Film lebendig und reich an Details ist. Frag Dich schließlich: Woher weiß ich, dass ich diese Verhaltensweisen auch ausführen werde? Es geht hier nicht darum, was Du tun sollst, wenn Du bereits in der unerwünschten Emotion steckst, sondern darum, wie Du verhinderst, überhaupt in sie hineinzugeraten.
Vier unangenehme Emotionen und deren Prävention
Manchmal ist es wichtig, die Menschen, die uns nahestehen, über unsere Bedürfnisse zu informieren. Sonst entstehen etwa Enttäuschungen, die völlig überflüssig gewesen wären. Im Folgenden geht es um vier unangenehme Emotionen und jeweils eine Möglichkeit, ihnen vorzubeugen.
Unangenehme Emotion 1: Enttäuschung
Wann hast Du Dich zuletzt enttäuscht gefühlt? Erinnere Dich an eine Situation, in der die Enttäuschung so hart traf, dass Du sie nie wieder erleben wolltest. Geh die Ereignisse von damals noch einmal durch und überlege, was Du getan oder unterlassen hast, das zu ihr geführt hat. Hast Du zum Beispiel nicht mit voller Entschlossenheit verfolgt, was Du wolltest? Hast Du Dein eigenes Glück sabotiert, etwa indem Du daheim ein romantisches Abendessen als Überraschung geplant hast, obwohl Deine Partnerin oft kurzfristige Geschäftsessen hat? Oder indem Du als Mann im Alltag eine Frau nicht angesprochen hast, obwohl Du sie gern kennengelernt hättest? Gab es bei der Betrachtung bestimmte Umstände, die zu Deiner Enttäuschung beigetragen haben? War es Dein Verhalten, waren es die Umstände, andere Menschen oder alles zusammen?
Nutze nun die Einsichten aus dieser Situation und entwickle Ersatzverhaltensweisen, die verhindern, dass sich dieselbe Enttäuschung wiederholt. Sorge dafür, dass sie realistisch und umsetzbar sind. Woran erkennst Du, dass Du sie auch ausführen kannst? Vielleicht hast Du ein solches Verhalten schon einmal gezeigt, es bei anderen gesehen, oder Du kannst es Dir vorstellen und spürst dabei eine natürliche Leichtigkeit.
Zuletzt prüfst Du, ob Du diese Verhaltensweisen auch wirklich anwenden wirst. Erstelle einen inneren Film, der Dich in einer künftigen, potenziell enttäuschenden Situation zeigt, und beobachte, wie Du diesmal anders handelst. Dann spielst Du ihn erneut ab und erlebst ihn durch Deine eigenen Augen. Nimm wahr, was Du siehst, was Du tust und wie Du Dich dabei fühlst. Wiederhole den Film so oft, bis Du sicher bist, dass Du in Zukunft entsprechend reagieren wirst.
Unangenehme Emotion 2: Scham
Denk an eine Erfahrung zurück, in der Du Dich beschämt gefühlt hast, eine Situation, von der Du sicher weißt, dass Du sie nie wieder erleben willst. Was hast Du damals getan oder unterlassen, das zu dieser Emotion führte? Hast Du zum Beispiel ein schlechtes Urteilsvermögen gezeigt, indem Du überhaupt erst in die Situation geraten bist? Hast Du Warnsignale übersehen oder ignoriert? Ein Beispiel wäre, dass Du die Warnungen von Freunden übergangen hast, als sie Dir rieten, nicht mehr Alkohol zu trinken. Manche Menschen projizieren ihr Innenleben auf das, was in den Köpfen anderer vorgeht. Ich hatte einmal eine Begegnung mit einer Frau, die felsenfest überzeugt war, alle anderen würden sie gerade verurteilen. Bei keinem dieser Menschen war das der Fall. Gab es bestimmte äußere Umstände oder Handlungen anderer, die zu Deiner Scham beigetragen haben?
Als Nächstes erstellst Du eine Liste von Ersatzverhaltensweisen, die verhindern, dass Du Dich in einer ähnlichen Situation erneut schämst. Das kann bedeuten, in Maßen zu trinken, statt Dich in einen Rausch zu versetzen, oder in schwierigen Situationen ruhig zu sprechen, statt zu stocken. Woher weißt Du, dass Du diese Verhaltensweisen auch anwenden wirst? Vergewissere Dich, dass Du sie in der künftigen Situation wirklich einsetzt. Erstelle einen inneren Film, in dem Du Dich in einer potenziell beschämenden Situation siehst, ähnlich der damaligen, und in dem Du mit den neuen Verhaltensweisen reagierst. Dann spielst Du ihn ab, als sähest Du alles durch Deine eigenen Augen. Beginne zu sehen, zu hören und zu fühlen, was Du in Zukunft erleben könntest, und passe den Film so an, wie Du ihn haben willst. Wiederhole ihn, bis Du fest überzeugt bist, dass Du die Ersatzverhaltensweisen ausführen wirst.
Unangenehme Emotion 3: Wut
Finde eine Erinnerung, in der Du eine starke Wut gespürt hast, die Du nie wieder so erleben möchtest. Geh die Ereignisse in Gedanken durch, die zu ihr führten und sie begleiteten. Finde dann heraus, ob es etwas gab, das Du getan oder unterlassen hast, das zu Deiner Wut beigetragen hat. Hast Du zum Beispiel unrealistische Erwartungen aufrechterhalten? Hast Du etwas zu persönlich genommen, obwohl der Auslöser vielleicht gar nicht so gemeint war? Hast Du es versäumt, rechtzeitig klar zu sagen, was Dir wichtig ist? Oder hast Du es versäumt, Gelegenheiten zu nutzen oder zu schaffen, um etwas an Deiner Situation zu verändern?
Zuletzt betrachtest Du die Situation noch einmal und fragst Dich: Welche Umstände oder Verhaltensweisen anderer haben zu meiner Wut beigetragen? Danach überlegst Du, welche neuen Verhaltensweisen künftig verhindern würden, dass sich diese Wut in Dir wieder so aufbaut. Dabei nutzt Du die letzten beiden Schritte des Präventionsformats, um sicherzustellen, dass Du sie beherrschst und im richtigen Moment auch tatsächlich umsetzt.
Unangenehme Emotion 4: Unzulänglichkeit
Bestimmt erinnerst Du Dich an eine Zeit, in der Du Dich tief unzulänglich gefühlt hast. Diese Emotion braucht Deine Aufmerksamkeit. Hast Du Dich vielleicht mit Menschen verglichen, deren Weg viel länger, leichter oder völlig anders war als Deiner? Vielleicht spielst Du erst seit einem Jahr Tennis und vergleichst Dich mit Spielern, die seit zwanzig Jahren auf dem Platz stehen. Oder Du hast Dich in eine Situation gebracht, für die Du damals noch nicht bereit warst. Vielleicht waren Deine Ziele auch zu groß für den damaligen Zeitpunkt. Möglicherweise hast Du Deine eigenen Stärken übersehen oder nicht gewürdigt. Auch hier kannst Du das Präventionsformat nutzen. Es hilft Dir, Einsichten und Verhaltensweisen zu entdecken, die Dich wieder in Deine eigene Kraft bringen. Denn Du hast jedes Recht auf ein selbstbestimmtes und glückliches Leben.
Mit dem Präventionsformat erschaffst Du Dir eine Form von innerem Schutz. Wenn Du weißt, wie Du Dich vor unangenehmen Emotionen bewahren kannst, entsteht in Dir ein tiefes Gefühl von Sicherheit und Selbstvertrauen. Die alten Geister, die früher in den Schränken Deiner inneren Kammern lauerten, verlieren ihre Macht. Mit wachsendem Verständnis wächst die Zuversicht, mit der Zuversicht das Vertrauen, und mit dem Vertrauen die Freiheit, Dich in der Welt sicher zu bewegen und sie mutiger zu erkunden, als Du es Dir damals erlaubt hast. Stell Dir vor, wie unsere Welt wäre, wenn jeder Mensch die Geister aus seinen inneren Kammern herauslassen und an die frische, freie Luft entlassen würde. Ich behaupte, wir lebten dann in einer vollkommen anderen Welt.
Beginne jetzt mit Deiner Antizipation in ein tiefgründigeres Leben
Nicht überall auf der Welt hast Du das Privileg, Dich mit einem Thema wie emotionaler Wahlfreiheit zu beschäftigen. Vielen Menschen in der westlichen Kultur erscheint diese Freiheit selbstverständlich, doch das ist sie nicht. In vielen Teilen der Erde käme es Menschen nie in den Sinn, überhaupt etwas in ihrem Leben bewusst zu verändern. In dieser Serie bist Du durch Entwicklungsprozesse gegangen, die nur wenige Menschen bewusst durchleben.
Während sich die Freiheit zur Wahl in unserer Kultur oft auf äußere Aspekte wie Beruf, Politik oder Partnerschaft beschränkt, bleiben viele Menschen innerlich in einem strengen Verhältnis zu ihren Emotionen gefangen. Für sie sind Gefühle etwas, das einfach geschieht. So wie sich ein japanischer Goldschmied in der siebten Generation nach einer heilenden Berufung sehnen kann, kann sich ein eifersüchtiger Mensch danach sehnen, endlich Vertrauen zu empfinden. Ein einsamer Mensch wiederum kann sich nach Verbundenheit sehnen. Diese Sehnsüchte aber bleiben häufig Träume, die nur in Gedanken existieren. Dabei gibt es Mittel und Wege, sie in die Wirklichkeit zu bringen. Ein Mensch wird nicht von Natur aus zum Goldschmied bestimmt, und ebenso irrt sich der westlich geprägte Mensch, wenn er glaubt, in seinen Emotionen feststecken zu müssen. Deshalb möchte ich Dir eine Frage stellen: Was hältst Du für Dich für möglich, wenn es um Dein Leben und Deine Veränderung geht?
Es gibt eifersüchtige Menschen, die sich nach Vertrauen sehnen und meinen, ihre Genetik binde sie zwingend an die Eifersucht. Damit errichten sie sich ihre eigenen Zäune aus limitierenden Glaubenssätzen. Ähnlich ist es bei einsamen Menschen, deren innere Programme die Trennung zu anderen aufrechterhalten, oft ohne dass sie es bemerken. Würden sie nur einen Tag lang ihre Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen bewusst und mit etwas Abstand wahrnehmen, dann fiele das ganze Gerüst ihrer Glaubenssätze in sich zusammen. Doch diese unsichtbaren Zäune wirken meist echt und scheinen schon immer da gewesen zu sein. Deshalb kommen die meisten Menschen nicht einmal auf die Idee, sie zu hinterfragen, weil sie viel zu nah an ihnen stehen. Und wenn sie es doch tun, wissen sie nicht, wie sie beginnen sollen, diese Zäune aus dem Weg zu räumen. In meinen Trainings gab es Situationen, in denen ich limitierende Glaubenswelten aufgelöst habe. Durch diese Auflösung wussten manche Menschen vorübergehend nicht mehr, wer sie eigentlich sind. Das ist verständlich, denn wenn etwas von einem abfällt, das nie zu einem gehört hat, ist dieser freie Zustand ungewohnt, in dem man mit sich selbst verbundener ist. Mit geeigneten Mitteln konnte ich diesen Menschen einen Weg weisen, damit sie herausfinden, wer sie selbst sind. Seitdem gestalten sie sich ein authentisches Leben nach ihrer Intuition. Ein wahres Leben zu führen beginnt dort, wo die Eigenverantwortung ihren Anfang nimmt.
Mit meiner Serie „Der Ausbruch aus Deinem emotionalen Gefängnis" kannst Du vor allem Deine unsichtbaren emotionalen Zäune prüfen und mit einer scharfen Axt durchtrennen. Deine Emotionen sind ein grundlegender Teil Deiner Persönlichkeit, und einer der Wege, auf denen andere Dich verstehen, ist, dass Du sie nach außen zeigst. Inzwischen hast Du die größte Hürde zur emotionalen Wahlfreiheit hinter Dir gelassen. Alles Wissen, das Du dafür brauchst, liegt nun in Deinen Händen. Was auf Dich wartet, ist die Freude, das zu fühlen, was Du fühlen willst, und aus unstimmigen Emotionen heraus Dein Leben zu bereichern. Du kannst lernen, Dich so mitzuteilen, dass andere Dich genau so verstehen, wie Du es meinst. Damit hast Du eine Freiheit gewonnen, die auch Dein emotionales Schicksal formt.
Ein großer Teil der Energie vieler Menschen ist damit gebunden, unangenehme Emotionen zu vermeiden oder mit dem verzerrten Ausdruck anderer zu ringen. Stell Dir vor, jeder Mensch wäre von dieser Last befreit. Wie viel freier könnte dann jeder seine Aufmerksamkeit darauf richten, seine Gegenwart und Zukunft so zu gestalten, wie er es sich tief im Herzen wünscht.
An dieser Stelle möchte ich Leslie Cameron-Bandler danken, deren Werk „The Emotional Hostage" diese Serie überhaupt erst möglich gemacht hat. Mein Ansatz war es, die Essenz des Buches herauszufiltern, sie in unsere kulturelle Sprache zu übersetzen, sie in meinem eigenen Stil und mit weiteren Erkenntnissen zu formen und mit persönlichen Beispielen zu verbinden. Mir war sehr wichtig, dieses Wissen zu verbreiten und es jedem Menschen zugänglich zu machen, der mit mir in Kontakt tritt. In meinen Trainings und Workshops nutze ich die Formate aus dieser Serie in verfeinerter Form. Ich widme mich gern der beständigen Weiterentwicklung solcher Modelle, um mit ihnen noch intensivere Veränderungsimpulse für andere Menschen zu ermöglichen.
Wenn Du Dir die Zeit nimmst, diese Serie gründlich durchzuarbeiten und zu verinnerlichen, wirst Du Dir die Fähigkeit zur emotionalen Wahlfreiheit selbst aneignen. Darüber hinaus gibt es weitere Angebote von mir, die Dich in Deiner Entwicklung stärken können. Ich danke Dir für Dein Vertrauen und Deine Zeit, die Du in das Lesen und Anwenden dieses Wissens investiert hast. Ich wünsche Dir von Herzen, dass sich all das in Deinem Leben erfüllt, was Du Dir tief im Herzen wünschst.
Bis bald und Danke für Deine Zeit,
Dein Florian 🌈



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