Einfach glücklich sein im Alltagsstress

Aktualisiert: vor 4 Tagen
Zehn Sekunden pro Stunde, ein Parfum und die Weisheit des Buddhismus.
Eine meiner tiefsten Erfahrungen mit dem Glück ist erstaunlich schlicht. Wenn ich ganz in mich einkehre und im Moment ruhe, dann schwingt das Glücklichsein von selbst mit. Ich muss es nicht herstellen und nicht suchen. Es ist einfach da, so wie der Himmel da ist, wenn die Wolken weiterziehen. Ich habe das in den unterschiedlichsten Momenten erlebt. Manchmal geschah es in tiefer Meditation und manchmal unterwegs auf einem Spaziergang. Manchmal war es mitten in einem Gespräch mit einem Menschen, der mir wichtig ist, oder bei der Arbeit, wenn ich ganz in einer Aufgabe aufgegangen bin. Der Ort spielte dabei keine Rolle und die Tätigkeit auch nicht. Entscheidend war allein, dass ich wirklich da war. Eine Rolle spielt es dagegen, wenn der Geist dazwischenkommt. Er sagt dann, was er nicht will und was er nicht mag, er vergleicht und bewertet und kommentiert ununterbrochen. Dieser innere Kommentator ist wie ein Radio, das im Hintergrund läuft und dessen Lautstärke wir kaum bemerken. Doch genau dieses ständige Kommentieren verändert unsere Stimmung und legt sich wie ein Schleier über das Glück, das eigentlich schon da wäre. Deshalb lohnt es sich so sehr, diese inneren Kommentare bewusster anzuschauen. Wer bemerkt, dass er gerade kommentiert, ist in diesem Moment schon einen Schritt aus dem Kommentar herausgetreten.
Ein kleiner Seitenblick zu Rumi
Ich habe in einem anderen Artikel unter dem Titel »Wenn der Buddha tanzt« ein Bild beschrieben, das mir einmal in einer tiefen Meditation geschenkt wurde. Ich sah ein Herz, über das der Bogen einer Geige strich, und mit jedem Strich stiegen Noten in allen Farben des Regenbogens auf. Das Herz ist einfach nur ein Herz. Entscheidend ist, ob wir lernen, auf ihm zu spielen. Als ich später über dieses Bild nachdachte, kam mir der persische Dichter und Mystiker Rumi in den Sinn, der im 13. Jahrhundert lebte. Sein großes Werk, das Masnavi, beginnt nicht mit einer Lehre, sondern mit einem Klang. Er lädt uns ein, der Rohrflöte zuzuhören, wie sie erzählt und wie sie von der Trennung klagt. Für Rumi war das Herz ein Instrument, das zu klingen beginnt, wenn es berührt wird. Und seine Schüler, die Derwische des Mevlevi-Ordens, drehen sich bis heute in ihrem Tanz, um in der Bewegung zur Stille zu finden.
Ich finde es berührend, wie nah sich diese Bilder sind, obwohl sie aus ganz verschiedenen Traditionen stammen. Bei Rumi tanzt der Derwisch und klingt die Flöte, in meinem Bild tanzt der Buddha und spielt die Geige auf dem Herzen. Vielleicht beschreiben beide dasselbe. Glück entsteht dort, wo der kommentierende Geist still wird und das Herz zu klingen beginnt. Ein Mann, der dieses Klingen auf besondere Weise erforscht hat, ist Matthieu Ricard.
Ein Mönch, der einmal Wissenschaftler war
Matthieu Ricard hätte eine glänzende Karriere vor sich gehabt. Er promovierte in Molekulargenetik am berühmten Institut Pasteur in Paris bei einem Nobelpreisträger. Sein Vater war einer der bekanntesten Philosophen Frankreichs und seine Mutter eine Malerin. In seinem Elternhaus gingen Künstler wie Igor Strawinsky und Luis Buñuel ein und aus. Und doch packte er mit 26 Jahren seine Koffer und ging in den Himalaya, wo er seit über vierzig Jahren als buddhistischer Mönch lebt. Ricard selbst spricht dabei nicht von Verzicht. Er sagt, das Wort Verzicht klinge nach zugeknallten Türen. Er spricht lieber von einer Reise. Man lebt in einem Tal, steigt auf einen Hügel und entdeckt ein neues Tal, ohne das alte geringzuschätzen.
Bekannt wurde er auch als der glücklichste Mensch der Welt. Dieser Titel stammt allerdings nicht von der Wissenschaft, wie er selbst mit einem Lächeln betont, sondern von Journalisten. Er geht auf Studien des Neurowissenschaftlers Richard Davidson an der University of Wisconsin zurück. Dort wurden die Gehirne erfahrener Meditierender untersucht, während sie über Mitgefühl meditierten, und bestimmte Hirnregionen zeigten eine Aktivität, wie man sie bis dahin kaum gemessen hatte. Spannender als dieser Rekord ist für mich ein anderes Ergebnis, das Ricard im Gespräch mit der Sendung Sternstunde Philosophie erwähnt. Schon zwei Wochen Mitgefühlsmeditation mit dreißig Minuten am Tag verändern das soziale Verhalten messbar. Man braucht also keine fünfzigtausend Stunden Meditation, um etwas zu verändern.
Zehn Sekunden pro Stunde
Die Moderatorin fragt Ricard, was Menschen in einem hektischen Alltag tun können, wenn sie keine Stunden zum Meditieren haben. Seine Antwort ist so einfach, dass sie zunächst fast lächerlich klingt. Stell Dir vor, Du hältst jede Stunde für zehn Sekunden inne, nur zehn Sekunden. Du schaust einen Menschen an, vielleicht einen Kollegen am Nebentisch, eine Frau in der Straßenbahn oder einen Fremden auf der Straße. Und Du stellst Dir aufrichtig ein paar Fragen. Ist dieser Mensch wohl glücklich? Ist er gesund? Hat er ein erfülltes Leben? Ist er frei von Hürden und Leiden, und sind es auch die Menschen, die ihm teuer sind?
Du musst niemandem um den Hals fallen, sagt Ricard schmunzelnd, denn das kommt besonders auf der Straße nicht immer gut an. Es genügt, diese Fragen zehn Sekunden lang ehrlich zu denken. Eine Stunde später machst Du es wieder. Und dann bringt er eine Metapher, die mich sofort berührt hat:
»Öffnen Sie mal eine Parfumflasche zehn Sekunden lang und verschließen Sie sie dann wieder. Der Duft bleibt zehn Minuten lang in der Luft. Wenn Sie es oft genug wiederholen, bleibt der Duft vielleicht für immer.«
Genau so wirken diese zehn Sekunden. Der Moment selbst ist kurz, doch er verändert die Atmosphäre in Dir für eine ganze Weile. Ricard beschreibt es so, dass eine andere Geisteshaltung entsteht, die wohlwollender und altruistischer ist. Wer einem Menschen gerade zehn Sekunden lang aufrichtig das Gute gewünscht hat, wird ihn danach nicht anfahren. Man bleibt ein wenig in diesem Wohlwollen hängen. Und wer es immer wieder tut, hält einen Fluss in Gang, der den ganzen Tag andauert. Menschen, die diese Übung ausprobiert haben, berichten, dass sie die anderen anders wahrnehmen und sich ihre Beziehungen verbessern, auch und gerade bei der Arbeit.
Wie Du die Übung in Deinen Alltag holst
Am leichtesten gelingt der Anfang mit einem Wecker. Stell Dir auf dem Handy oder der Uhr eine leise Erinnerung, die Dich während der Arbeitszeit jede volle Stunde an Deine zehn Sekunden erinnert. Wenn sie klingelt, hältst Du kurz inne, atmest einmal bewusst aus und wählst Dein Gegenüber. Für den Fokus dieser zehn Sekunden gibt es mehrere Wege, und Du kannst sie abwechseln:
Der erste Weg sind Ricards Fragen an einen Menschen in Deiner Nähe. Ist dieser Mensch glücklich, ist er gesund, ist er frei von Leiden?
Der zweite Weg ist ein Gedanke, den auch der Dalai Lama immer wieder betont. Jeder Mensch möchte glücklich sein und nicht leiden. Der gestresste Kollege möchte das genauso wie die unfreundliche Verkäuferin und genauso wie Du selbst. Schon dieser eine Gedanke verändert, wie Du einem Menschen begegnest.
Der dritte Weg richtet den Fokus nach innen. Du holst Dir für zehn Sekunden einen Moment ins Bewusstsein, in dem Du wirklich glücklich warst. Das kann ein Sonnenuntergang am Meer sein, ein Lachen mit einem Freund oder ein Augenblick nach einem gelungenen Projekt. Oder Du stellst Dir etwas vor, auf das Du Dich freust. Lass das Bild nah und hell werden und spür, wie das Gefühl im Körper aufsteigt. Im NLP nennen wir das einen Ressourcenzustand. Auch hier wirkt das Parfum. Der Duft dieses Glücks bleibt im Raum, wenn Du längst wieder an Deinem Schreibtisch sitzt.
Ricard selbst sagt übrigens ehrlich, dass diese zehn Sekunden keine echte Meditationspraxis ersetzen. Wer sich wirklich verändern möchte, sollte täglich eine halbe oder ganze Stunde meditieren. Die zehn Sekunden sind eine Brücke für die hektische moderne Welt und ein Anfang.
Was Glück im Buddhismus bedeutet
Hinter dieser kleinen Übung steht eine Weisheit, die über zweieinhalbtausend Jahre alt ist. Ich habe in meinen Artikeln oft über Zen geschrieben. Hier möchte ich den Blick weiten und den Buddhismus in seiner ganzen Breite betrachten. Eines der größten Missverständnisse über das Glück ist nach Ricard die Verwechslung mit dem Vergnügen. Er gibt dazu ein schönes Beispiel. Eine heiße Dusche nach einer langen Bergtour ist herrlich. Doch wer vierundzwanzig Stunden unter dieser Dusche stünde, würde sie bald als Qual erleben. Vergnügen ist flüchtig und nutzt sich ab. Glück ist dagegen eine Art zu sein, die aus inneren Qualitäten wächst, aus altruistischer Liebe, innerer Freiheit, Seelenstärke und innerem Frieden.
Der Weg des Erwachten
Der Buddhismus geht auf Siddhartha Gautama zurück, einen Prinzen aus dem heutigen Grenzgebiet von Nepal und Indien, der vor etwa zweieinhalbtausend Jahren lebte. Der Überlieferung nach wuchs er behütet im Palast auf, bis er bei Ausfahrten einem alten Menschen, einem Kranken und einem Toten begegnete. Diese Begegnungen erschütterten ihn so sehr, dass er sein Leben im Luxus aufgab, um einen Weg aus dem Leiden zu finden. Jahrelang übte er strengste Askese, bis er fast verhungerte. Dabei erkannte er, dass weder das Leben im Überfluss noch die Selbstkasteiung zur Befreiung führen. Er fand den mittleren Weg. Unter einem Feigenbaum in Bodhgaya saß er schließlich in tiefer Meditation, bis er erwachte. Von da an nannte man ihn Buddha, was so viel bedeutet wie der Erwachte.
Ricard erklärt sehr schön, was dieses Erwachen bedeutet. Der Buddha war kein Prophet und kein Heiliger, sondern einer, der aus dem Schlaf der Unwissenheit erwacht ist. Unwissenheit bedeutet dabei nicht, das Telefonbuch nicht auswendig zu kennen. Sie bedeutet eine Verzerrung der Wirklichkeit. Dazu gehört die Vorstellung, die Dinge seien beständig, obwohl sie sich ständig wandeln, und die Vorstellung, es gebe in uns ein festes und unabhängiges Ich. Erleuchtung beschreibt Ricard mit einem Bild. Stell Dir einen Himmel vor, der hundert Jahre lang von Wolken bedeckt war, bis eines Tages der Wind die Wolken vertreibt. Der blaue Himmel war immer da. Er war nur verdeckt.
Die vier edlen Wahrheiten
In seiner ersten Lehrrede im Hirschpark von Sarnath formulierte der Buddha die vier edlen Wahrheiten, die bis heute das Fundament aller buddhistischen Schulen bilden. Man kann sie wie eine ärztliche Diagnose verstehen:
Die erste Wahrheit benennt das Leiden. Das Leben bringt Schmerz, Verlust und Unzufriedenheit mit sich, und selbst das Schöne vergeht.
Die zweite Wahrheit benennt die Ursache. Leiden entsteht vor allem durch Begehren und Anhaften, also durch den Durst nach Dingen, die wir festhalten wollen, obwohl sie vergänglich sind.
Die dritte Wahrheit verkündet die Heilung. Das Leiden kann enden. Diesen Zustand der Befreiung nennt der Buddhismus Nirvana, was ursprünglich das Verlöschen einer Flamme bedeutet.
Die vierte Wahrheit beschreibt den Weg dorthin, den edlen achtfachen Pfad. Er umfasst rechte Ansicht und rechte Gesinnung, rechte Rede, rechtes Handeln und rechten Lebenserwerb sowie rechte Anstrengung, rechte Achtsamkeit und rechte Sammlung. Diese acht Glieder lassen sich in drei Bereiche ordnen, nämlich Weisheit, ethisches Verhalten und Meditation. Das Wort recht meint dabei nicht richtig im Sinne eines strengen Gebots, sondern heilsam, also das, was Glück fördert und Leid verringert.
Die drei Geistesgifte und das Gesetz von Ursache und Wirkung
Der Buddhismus spricht von drei Geistesgiften, nämlich Gier, Hass und Verblendung. Ricard nennt noch Neid, Eifersucht und Hochmut dazu. Er erklärt, warum man sie Gifte nennt. Sie vergiften unser eigenes Leben und das Leben der anderen. Eng damit verbunden ist das Karma, ein Begriff, der im Westen oft missverstanden wird. Karma ist kein Schicksal, das ein Gott verhängt hat. Ricard beschreibt es als das Gesetz von Ursache und Wirkung in Bezug auf unsere Absichten. Wer einen Stein in die Luft wirft und vergisst, dass er es war, wundert sich, warum ihm ein Stein auf den Kopf fällt. Unsere guten und schlechten Absichten tragen Früchte in Form von Glück und Leid. Nichts davon ist jedoch endgültig vorbestimmt. Ricard sagt, er sei selbst der Architekt seiner Zukunft und stehe jeden Tag an einem Scheideweg.
Auch die Wiedergeburt wird oft falsch verstanden. Im Buddhismus gibt es keine unsterbliche Seele, die von Körper zu Körper wandert. Es gibt nach buddhistischer Sicht nur einen Strom des Bewusstseins, einen Fluss geistiger Ereignisse ohne festen Kern.
Drei große Strömungen
Im Laufe der Jahrhunderte hat sich der Buddhismus in Asien ausgebreitet und dabei verschiedene Gestalten angenommen:
Der Theravada, die Lehre der Ältesten, ist vor allem in Sri Lanka, Thailand, Myanmar und Kambodscha verbreitet. Er hält sich eng an die frühen Lehrreden und betont den persönlichen Weg zur Befreiung durch Ethik und Einsichtsmeditation, die Vipassana.
Der Mahayana, das große Fahrzeug, entwickelte sich in China, Korea, Japan und Vietnam. Sein Ideal ist der Bodhisattva, also ein Mensch, der die Erleuchtung nicht nur für sich selbst anstrebt, sondern zum Wohl aller Wesen. Eine zentrale Rolle spielt hier die Lehre von der Leerheit, nach der nichts aus sich selbst heraus existiert, sondern alles in gegenseitiger Abhängigkeit entsteht. Auch der Zen-Buddhismus, über den ich so oft geschrieben habe, gehört zu dieser Strömung.
Der Vajrayana, das Diamantfahrzeug, wird vor allem in Tibet, Bhutan und der Mongolei praktiziert. Er arbeitet mit Mantras, Visualisierungen und einer engen Beziehung zum spirituellen Lehrer. Der Dalai Lama gehört zu dieser Tradition und auch Matthieu Ricard, der sein Übersetzer und Schüler ist.
Allen Strömungen gemeinsam sind die drei Juwelen, also der Buddha als Lehrer, der Dharma als Lehre und die Sangha als Gemeinschaft der Übenden.
Religion oder Philosophie
Oft wird gefragt, ob der Buddhismus überhaupt eine Religion ist. Ricard zitiert dazu den Dalai Lama mit einem Satz, den ich wunderbar finde. Die Philosophen nennen den Buddhismus eine Religion, die die Philosophie ausschließt. Und die Religionen nennen ihn eine Philosophie, die die Religion ausschließt. Vielleicht steht er genau dazwischen und kann gerade deshalb eine Brücke schlagen. Ricard betont dabei, dass keine Religion den anderen überlegen sei. Wenn alle Restaurants der Welt dasselbe Gericht anböten, würde niemand mehr gern essen gehen. Verschiedene Wege entsprechen verschiedenen Menschen. Für ihn ist der Buddhismus vor allem ein Weg der Verwandlung, vom Leiden zur Befreiung, von der Unwissenheit zur Klarheit und vom Egoismus zum Mitgefühl.
Das Herz des Buddhismus
Achtsamkeit ist heute in aller Munde, in Kliniken, Schulen und Unternehmen. Ricard schätzt diese Entwicklung, doch er warnt vor einem Missverständnis. Achtsamkeit allein sei nicht der Kern des Buddhismus. Man könne sich auch einen achtsamen Söldner vorstellen, der ganz bei sich ist, während er schießt. Achtsamkeit braucht deshalb immer die rechte Gesinnung. Das Herz des Buddhismus ist für Ricard das Mitgefühl. Weisheit und altruistische Liebe sind wie die beiden Flügel eines Vogels, und mit nur einem Flügel kann er nicht fliegen. Die Zehn-Sekunden-Übung ist im Grunde eine kleine Form der Meditation der liebenden Güte, die im Buddhismus Metta heißt. Sie gehört zu den vier unermesslichen Geisteshaltungen, nämlich liebende Güte, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut.
Auch im Umgang mit Gefühlen geht der Buddhismus einen mittleren Weg. Er verlangt nicht, Gefühle zu unterdrücken wie eine Zeitbombe. Er empfiehlt aber auch nicht, sie einfach herauszulassen. Ricard verweist auf Studien, nach denen Menschen, die ihre Wut ständig ausleben, nur noch jähzorniger werden. Der Buddhismus empfiehlt stattdessen, ähnlich wie die kognitive Verhaltenstherapie, einen klugen Dialog mit den eigenen Emotionen. Eine Emotion darf aufsteigen und wieder vergehen wie ein Vogel, der über den Himmel zieht, ohne eine Spur zu hinterlassen.
Zum Schluss
Am Ende des Gesprächs fragt die Moderatorin Ricard, womit man aufhören sollte, wenn man glücklich werden möchte. Seine Antwort ist schlicht. Mach die Menschen um Dich herum glücklich, denn das ist der beste Weg, selbst glücklich zu werden. Und vor allem vermeide es, andere leiden zu lassen. Vielleicht beginnt dieser Weg mit zehn Sekunden pro Stunde, mit einem kurzen Innehalten zwischen zwei E-Mails und einem stillen Wunsch für den Menschen am Nebentisch oder einer Erinnerung, die Dein Herz wärmt. Öffne das Parfum und lass den Duft sich ausbreiten. Und wenn Du es oft genug tust, bleibt er vielleicht für immer. Ich wünsche Dir viel Freude auf Deiner weiteren Reise.
Danke für Deine Zeit und bis bald,
Dein Florian 🌈



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