Den Gegner verstehen

Eine Analyse der Kommunikation von Wladimir Putin, ohne Feindbild und ohne Bewunderung.
Bevor ich in diese Analyse einsteige, möchte ich etwas klarstellen, das mir sehr wichtig ist. In diesem Artikel geht es nicht darum, ob man Wladimir Putin mag oder nicht. Es geht nicht um seine Politik und nicht um eine moralische Bewertung seines Handelns. Es geht ausschließlich darum, wie er kommuniziert und was wir daraus lernen können. Wenn wir Menschen analysieren reagieren wir oft auf ein Bild, das wir von ihnen haben. Dieses Bild ist geprägt von Medien, von Meinungen und manchmal von einem geschaffenen Feindbild. Sobald wir emotional werden, sehen wir aber nicht mehr klar. Wir hören dann nur noch, was unser Bild bestätigt, und übersehen alles andere. Ein guter Analytiker legt seine Gefühle für einen Moment zur Seite und schaut genau hin. Der chinesische Stratege Sunzi hat vor über zweitausend Jahren geschrieben, dass man in hundert Schlachten nicht in Gefahr gerät, wenn man den Feind und sich selbst kennt. Gerade in kritischen Zeiten halte ich das für eine wichtige Fähigkeit. Wer einen Gegner verstehen will, muss seine Stärken anerkennen können. Nur so findet er auch seine Schwachstellen. Grundlage dieser Analyse sind zwei Interviews. Im ersten befragte der österreichische Journalist Armin Wolf Putin im Juni 2018 für den ORF. Im zweiten sprach der amerikanische Reporter Keir Simmons im Juni 2021 für NBC mit ihm. Beide Journalisten gelten als hartnäckig und gut vorbereitet. Gerade deshalb zeigen diese Gespräche besonders deutlich, wie Putin unter Druck kommuniziert.
Er hört die Verknüpfungen
Das Erste, was mir bei Putin auffiel, hat mich als Kommunikationstrainer überrascht. Er hört nicht nur darauf, was jemand sagt. Er hört darauf, wie die Sätze aneinandergereiht sind und welche Informationen miteinander verknüpft werden. Armin Wolf stellt eine lange Frage. Er spricht über Vorwürfe, Russland mische sich in westliche Wahlkämpfe ein, und zwar über Hackergruppen. Dann erwähnt er die Trollfabrik in Sankt Petersburg und ihren Besitzer Jewgeni Prigoschin. Putin beantwortet zunächst nicht den Inhalt. Er greift die Struktur der Frage auf. Sinngemäß sagt er: Sie haben Russland angesprochen und dann von Hackern geredet. Als Sie Russland gesagt haben, meinten Sie da den russischen Staat oder einzelne russische Bürger?
Das ist eine bemerkenswerte Leistung. Wolf hat in seiner Frage zwei Begriffe so nebeneinandergestellt, dass sie wie eine Einheit wirken. Russland und Hacker verschmelzen zu einem Bild. Putin hört diese Verknüpfung und löst sie auf. Er trennt den Staat von seinen Bürgern und schafft sich damit einen Raum, in dem er antworten kann, ohne den Kern des Vorwurfs zu berühren. Im NLP kennen wir dieses Phänomen aus dem Meta-Modell der Sprache. Dort spricht man von komplexen Äquivalenzen, also von Verknüpfungen, bei denen zwei Dinge gleichgesetzt werden, die nicht zwingend zusammengehören. Die meisten Menschen nehmen solche Verknüpfungen unbewusst hin. Putin dagegen hört sie heraus und nutzt sie für sich. Wer lernt, auf diese Ebene der Sprache zu achten, gewinnt in jedem Gespräch einen enormen Vorteil.
Die Kunst der Verkleinerung
Direkt danach folgt ein Muster, das ich die Verkleinerung nennen möchte. Putin beschreibt Prigoschin nicht als einflussreichen Unternehmer mit vielen Staatsaufträgen. Er beschreibt ihn als Restaurantbetreiber. Und dann stellt er eine Frage, die das ganze Thema ins Lächerliche zieht. Sinngemäß fragt er: Glauben Sie im Ernst, dass ein Restaurantbesitzer Wahlen in den USA beeinflussen kann? Wie tief müssten dann die westlichen Medien gesunken sein? Mit dieser Verkleinerung verschiebt er den Rahmen des Gesprächs. Aus einer staatlich verbundenen Desinformationskampagne wird das Hobby eines Gastronomen. Und wer einem Gastronomen solche Macht zutraut, wirkt plötzlich selbst unglaubwürdig.
Dasselbe Muster zeigt sich im NBC-Interview. Als Keir Simmons ihn auf Cyberangriffe gegen amerikanische Unternehmen anspricht, sagt Putin sinngemäß: Jetzt gab es angeblich einen Angriff auf einen Fleischverarbeiter, und als Nächstes werden sie behaupten, es habe einen Angriff auf Ostereier gegeben. Das sei eine endlose Farce. Hier wird nicht der Vorwurf widerlegt, sondern seine Ernsthaftigkeit.
Das Pokerface und die doppelte Botschaft
Wolf lässt nicht locker. Er weist darauf hin, dass Prigoschin Millionen in die Trollfabrik steckt, und fragt, warum ein Restaurantbetreiber so etwas tun sollte. Putin antwortet ruhig: Fragen Sie ihn das selbst. Der russische Staat hat damit nichts zu tun. Und dann folgt für mich die interessanteste Stelle des ganzen Interviews. Putin bringt einen Vergleich. Er sagt sinngemäß, in den USA gebe es einen Herrn, der sich auf der ganzen Welt in alle möglichen Angelegenheiten einmische. Gemeint ist George Soros. Und die amerikanischen Freunde würden ihm immer sagen, das habe mit dem amerikanischen Staat nichts zu tun, das sei eine Privatangelegenheit. Und bei uns, so Putin, sei das eben eine Privatangelegenheit von Herrn Prigoschin.
Oberflächlich betrachtet ist das ein Dementi. Doch wer genau zuhört, erkennt eine zweite Ebene. Putin vergleicht die Situation mit einem Fall, bei dem er selbst den Amerikanern ihr Dementi nicht glaubt. Er übernimmt also wörtlich die Formulierung, die er bei anderen für eine Ausrede hält. Für mich ist das eine fast ironische Form des Eingeständnisses. Er sagt nicht, dass Russland beteiligt ist. Er sagt nur, dass Russland es genauso macht wie die anderen. Wer diese Ebene hört, versteht, dass hier jemand ein Dementi ausspricht und gleichzeitig zu erkennen gibt, wie wenig es wert ist.
Ob diese Lesart stimmt, kann niemand mit Sicherheit sagen. Bemerkenswert ist aber, was später geschah. Prigoschin selbst erklärte im Jahr 2022 öffentlich, man habe sich in amerikanische Wahlen eingemischt und werde es weiter tun. Anfang 2023 gab er zu, die Trollfabrik gegründet zu haben. Das Pokerface von 2018 hatte also etwas verborgen, und gleichzeitig hatte es in seiner Formulierung bereits einen Hinweis gegeben. Diese Fähigkeit, eine Botschaft so zu formulieren, dass sie nach außen stimmig wirkt und auf einer zweiten Ebene etwas anderes mitteilt, ist eine hohe Kunst der Kommunikation. Milton Erickson, der Vater der modernen Hypnotherapie, hat mit ähnlichen mehrdeutigen Botschaften gearbeitet. Gregory Bateson hätte hier von verschiedenen logischen Ebenen gesprochen, auf denen gleichzeitig kommuniziert wird.
Die Metakommunikation
Ein weiteres Muster zeigt sich immer dann, wenn Putin unterbrochen wird. Statt sich zu verteidigen oder lauter zu werden, macht er die Unterbrechung selbst zum Thema. Er wechselt von der Inhaltsebene auf die Metaebene, also auf die Ebene, auf der über das Gespräch selbst gesprochen wird. Bei Armin Wolf sagt er Sätze wie: Sie haben mich übrigens schon wieder unterbrochen. Hätten Sie mich ausreden lassen, würden Sie verstehen, worum es geht. Ich werde also trotzdem zu Ende sprechen. Oder: Wollen Sie dauernd Fragen stellen oder wollen Sie meine Antworten hören?
Bei Keir Simmons geht er noch einen Schritt weiter. Sinngemäß sagt er: Sie unterbrechen mich, weil Ihnen meine Antwort nicht gefällt. Sie wollen nicht, dass Ihr Publikum sie hört. Sie schalten mich ab. Ist das die freie Meinungsäußerung auf amerikanische Art? In diesen Sätzen stecken mehrere Bausteine. Zuerst benennt er ruhig, was der andere tut. Dann unterstellt er ein Motiv, nämlich dass der Journalist etwas verbergen will. Damit wird die Unterbrechung zum Beweis, dass seine Antwort wichtig ist. Und schließlich spiegelt er einen Vorwurf zurück, der sonst gegen Russland erhoben wird, nämlich den Vorwurf mangelnder Meinungsfreiheit. Der Angreifer steht plötzlich selbst als derjenige da, der unfair handelt. Das Entscheidende dabei ist der Ton. Putin bleibt freundlich und gelassen. Er wird nicht lauter und nicht schneller. Er macht deutlich, dass er seinen Raum zurückfordert, und spricht dann einfach weiter. Er hält den Raum durch Ruhe und nicht durch Lautstärke.
Die Kontrolle über den Raum
Dieses Halten des Raumes zeigt sich auch in kleinen Bemerkungen, die leicht zu überhören sind. Gegen Ende des ORF-Interviews sagt Putin zu Armin Wolf: Ich hätte ja Zeit ohne Ende, aber Ihre Berater sind schon so nervös. Mit diesem einen Satz macht er mehrere Dinge gleichzeitig. Er zeigt, dass er den ganzen Raum wahrnimmt und nicht nur sein Gegenüber. Er signalisiert, dass er selbst unter keinem Zeitdruck steht. Und er verschiebt die Nervosität auf die andere Seite. Ähnlich wirkt eine Stelle im NBC-Interview. Als Simmons ihn mit dem Vorwurf konfrontiert, Präsident Biden habe gesagt, Putin habe keine Seele, antwortet Putin sinngemäß: Daran erinnere ich mich nicht. Vielleicht stimmt etwas mit meinem Gedächtnis nicht. Nun, er hat wahrscheinlich ein gutes Gedächtnis. Mit feiner Ironie dreht er den Spieß um, ohne einen einzigen Angriff auszusprechen.
Auch durch Präzision hält er den Raum. Putin streut immer wieder konkrete Zahlen und Details ein, etwa die genaue Entfernung eines nordkoreanischen Testgeländes zur russischen Grenze oder die Zahl der registrierten Parteien. Solche Details wirken kompetent und vorbereitet, und sie geben ihm die Deutungshoheit über die Fakten.
Die Gegenfrage und die erzwungene Wahl
Ein weiteres Muster ist die Gegenfrage. Wenn Putin eine Frage nicht beantworten will, stellt er oft selbst eine. Bei Armin Wolf fordert er ein Ja oder Nein auf die Frage, ob es in der Ukraine einen verfassungswidrigen Staatsstreich gegeben habe. Als Wolf ausweicht, sagt Putin: Ah, Sie wollen ausweichen. Damit dreht er die Rollen um. Plötzlich ist der Journalist derjenige, der einer Frage ausweicht. Bei Keir Simmons zeigt sich dasselbe Muster in einer besonders scharfen Form. Auf die Frage, ob er die Ermordung von Alexei Nawalny angeordnet habe, antwortet er knapp mit Nein. Dann fragt er zurück, ob jemand die Erschießung der Frau angeordnet habe, die beim Sturm auf das Kapitol getötet wurde. Und er spricht über die Haftstrafen der Teilnehmer, die mit politischen Forderungen gekommen seien.
Man nennt dieses Muster auch Whataboutism, also den Gegenvorwurf nach dem Muster »Und was ist mit euch?«. Simmons benennt es im Interview sogar ausdrücklich. Putin lässt sich davon nicht beirren. Er antwortet mit einem russischen Sprichwort, das sinngemäß lautet: Schimpf nicht auf den Spiegel, wenn Dein Gesicht schief ist.
Die Macht des Nicht-Benennens
Ein letztes Muster ist besonders subtil. Armin Wolf fragt Putin, warum er den Namen Alexei Nawalny noch nie öffentlich ausgesprochen habe. Putin antwortet ausweichend und spricht von Rebellen, die es in jedem Land gebe. Auch im NBC-Interview vermeidet er den Namen. Als Simmons ihn ausdrücklich nennt, sagt Putin sinngemäß, der Name könne alles Mögliche sein. Für ihn sei das einfach einer von vielen Bürgern, die von einem russischen Gericht verurteilt wurden.
Das Nicht-Benennen ist eine Form der Machtausübung. Wer jemanden nicht beim Namen nennt, verweigert ihm die Anerkennung als ebenbürtiges Gegenüber. Er macht ihn klein und unbedeutend. Gleichzeitig verrät gerade diese Vermeidung, wie ernst Putin diesen Gegner nimmt. Wer jemanden wirklich für unbedeutend hält, braucht seinen Namen nicht zu vermeiden.
Wo die Schwachstellen liegen
Wer einen Gegner analysiert, sollte nicht nur seine Stärken sehen, sondern auch seine Schwachstellen. Und auch die zeigen sich in diesen Interviews:
Die erste Schwachstelle ist die Wiederholung. Wer immer wieder mit Gegenvorwürfen antwortet, macht irgendwann sichtbar, dass er die eigentliche Frage nicht beantwortet. Ein aufmerksames Publikum erkennt das Muster. Keir Simmons hat genau das getan, indem er den Whataboutism beim Namen nannte.
Die zweite Schwachstelle ist die Glaubwürdigkeit über die Zeit. Im ORF-Interview behauptet Putin, er habe zu den Soldaten auf der Krim nichts bestritten. Tatsächlich hatte er im März 2014 öffentlich erklärt, es handle sich um örtliche Selbstverteidigungskräfte, und erst später eingeräumt, dass russische Soldaten beteiligt waren. Armin Wolf konfrontiert ihn genau damit. Jedes Dementi, das sich später als falsch herausstellt, schwächt alle künftigen Dementis.
Die dritte Schwachstelle zeigt sich im Körper. Die Analyse seiner Körpersprache zeigt neben großer Ruhe auch Momente der Anspannung, etwa Gewichtsverlagerungen oder kleine Korrekturgesten in heiklen Momenten. Die eiserne Ruhe ist also zum Teil eine sehr gut gehaltene Fassade.
Und die vierte Schwachstelle ist vielleicht die tiefste. Eine Kommunikation, die auf Kontrolle und Undurchschaubarkeit beruht, erzeugt Respekt, aber kaum Vertrauen. Sie funktioniert, weil sie keine echte Nähe zulässt. Was nach Stärke aussieht, hat damit einen hohen Preis.
Bemerkenswert ist auch, was bei den Journalisten funktioniert hat. Armin Wolf bleibt ruhig und hartnäckig. Er unterbricht höflich, aber bestimmt, und kehrt immer wieder zur ursprünglichen Frage zurück. Er benennt konkrete Fakten statt allgemeiner Vorwürfe. Genau diese Kombination aus Ruhe, Präzision und Beharrlichkeit ist die beste Antwort auf eine Kommunikation, die auf Kontrolle setzt.
Was wir daraus lernen können
Ich möchte keine dieser Techniken einfach übernehmen. Manche sind manipulativ und haben in einer ehrlichen Kommunikation nichts verloren. Doch viele Fähigkeiten, die Putin hier zeigt, lassen sich auf eine sinnvolle und faire Weise in den eigenen Alltag übertragen. Der Unterschied liegt darin, woraus wir sie speisen. Wir können dieselbe Ruhe und Klarheit haben, gespeist aus Selbstwert und Wärme statt aus Kontrolle und Distanz:
Die erste Lektion ist das Hören der Verknüpfungen. Achte in Gesprächen nicht nur auf den Inhalt, sondern auch darauf, welche Begriffe miteinander verbunden werden. Wenn jemand sagt, »Du kommst immer zu spät, Dir ist unser Team egal«, dann verknüpft er Pünktlichkeit mit Wertschätzung. Du kannst diese Verknüpfung freundlich auflösen. »Ich verstehe, dass Dich meine Verspätung ärgert. Dass mir das Team egal ist, stimmt aber nicht.«
Die zweite Lektion ist die ruhige Metakommunikation. Wenn Du unterbrochen wirst, musst Du weder lauter werden noch aufgeben. Du kannst ruhig benennen, was geschieht, und Deinen Raum zurückfordern. »Ich möchte meinen Gedanken gern noch zu Ende bringen, dann höre ich Dir zu.« Entscheidend ist dabei der Ton. Freundlich und gelassen wirkt diese Metakommunikation souverän, gereizt wirkt sie schwach.
Die dritte Lektion ist das Halten des eigenen Tempos. Lass Dich nicht drängen. Pausen auszuhalten und nicht jede Stille füllen zu müssen, ist eine der stärksten Formen von Präsenz. Wer langsam und klar spricht, wirkt sicherer als jemand, der hastig redet.
Die vierte Lektion ist die Präzision. Konkrete Zahlen, genaue Beispiele und klare Unterscheidungen geben Deinen Aussagen Gewicht. Statt »Das klappt nie« wirkt »In den letzten drei Projekten hat es zweimal nicht geklappt« viel überzeugender.
Die fünfte Lektion ist der Mut zur Ironie. Feiner Humor kann eine angespannte Situation entschärfen und gleichzeitig eine klare Botschaft senden. Wichtig ist dabei, dass die Ironie nicht verletzend wird, sondern Leichtigkeit schafft.
Und die sechste Lektion betrifft den eigenen Schutz. Wer diese Muster kennt, erkennt sie auch, wenn sie gegen ihn eingesetzt werden. Wenn jemand auf Deine Frage mit einem Gegenvorwurf antwortet, kannst Du ruhig sagen: »Das ist ein eigenes Thema, darüber können wir gern später sprechen. Meine Frage war eine andere.« Und dann stellst Du sie noch einmal. Das ist genau das, was Armin Wolf getan hat.
Zum Schluss
Die Analyse von Putins Kommunikation hat mir etwas ganz Neues bewusst gemacht. Ich habe gelernt, auf die Art zu achten, wie Informationen miteinander verbunden werden. Ich habe gesehen, wie viel Macht in einer ruhigen Metakommunikation liegt und wie man einen Raum hält, ohne laut zu werden. Und ich habe gesehen, wie eine Botschaft auf zwei Ebenen gleichzeitig funktionieren kann.
Gleichzeitig hat mir diese Analyse gezeigt, wo die Grenzen einer solchen Kommunikation liegen. Kontrolle erzeugt Respekt, aber kein Vertrauen, und Undurchschaubarkeit schützt, aber sie verbindet nicht. Die stärkste Form der Kommunikation ist für mich deshalb eine, die die Klarheit und Ruhe eines Strategen mit der Wärme und Offenheit eines Menschen verbindet, der nichts verbergen muss.
Wer seinen Gegner versteht, muss ihn nicht fürchten. Und wer seine Stärken anerkennt, kann von ihnen lernen, ohne sein eigenes Wertefundament aufzugeben. Ich wünsche Dir viel Freude auf Deiner weiteren Reise.
Danke für Deine Zeit und bis bald,
Dein Florian 🌈



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